Die transoesophageale Echokardiographie (TEE) ist eine Ultraschalluntersuchung des Herzens mittels einer biegsamen, schlauchartigen Sonde über die Speiseröhre (Oesophagus). Diese Untersuchungsmethode wird dann notwendig, wenn die transthorakale Echokardiographie, die Herzultraschalluntersuchung durch den Brustkorb (Thorax), für die Darstellung bestimmter Herzstrukturen nicht ausreicht.

Die Speiseröhre verläuft direkt hinter dem Herzen. Der Abstand zu einzelnen Herzstrukturen wie den Vorhöfen und den Herzklappen sowie der Hauptschlagader (Aorta) ist somit viel kleiner als von der Brustwand aus, weshalb eine höhere bildliche Auflösung erzielt werden kann. Mit der TEE können z.B. feinste Veränderungen auf den Herzklappen oder kleine Blutgerinnsel in den Vorhöfen nachgewiesen werden.

Zur Untersuchung wird die spezielle TEE-Ultraschallsonde über den Mund in die Speiseröhre eingeführt. Zuvor wird der Rachen mit einem Lokalanästhesie-Spray unempfindlich gemacht und je nach Bedarf ein Beruhigungs-Medikament über eine Infusion am Arm verabreicht, weshalb dies meist kaum bemerkt bzw. nicht als unangenehm empfunden wird. Während der gesamten Untersuchung wird sowohl die Herzfrequenz als auch die Sauerstoffsättigung überwacht. Um Komplikationen zu vermeiden, ist es wichtig, dass vor der Untersuchung während mindestens 4 Stunden nichts gegessen und getrunken wurde. Nach der Untersuchung darf für mindestens 8 Stunden nicht selbstständig Auto gefahren werden.

Ist bei Ihnen eine transoesophageale Echokardiographie geplant, so lesen Sie bitte folgendes Einwilligungsformular sorgfältig durch und notieren sich unklare Fragen, damit Sie diese mit Ihrem behandelnden Arzt vorgängig klären können.




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